Ein Milliönchen auf’s Konto vor dem Fest? So ganz ohne viel Zutun? Was hier so verlockend klingt, offenbart sich beim genaueren Hinsehen als eine nicht ganz neue Masche. Hinter dem vermeintlichen Geldsegen steckt nach ersten Recherchen sehr viel kriminelle Energie.
Bisher kennen wir sowas meist von E-Mails. Da wird Geldwäsche als Zwischenparken von größeren Geldsummen getarnt, und der gutgläubige Kontoparker glaubt, einen ordentlichen Brocken abzubekommen. Immer wieder aussichtsreich auch der Erben-Trick: Leute werden als vermeintliche Erben „ausfindig gemacht“ und angeschrieben. Afrika, London oder die USA und die Bahamas sollen als Absenderadresse Eindruck schinden. Um an das Erbe zu gelangen, werden „Erben“ aufgefordert, einen Geldbetrag zu überweisen. Oder so ähnlich …