Der Bayerische Wald gilt als Zecken-Risikogebiet, ein Grund, sich vor Reiseantritt über die kleinen Spinnentiere zu informieren.
Sie fallen nicht von den Bäumen, sondern lauern in Sträuchern, Wiesen, Gärten und im Unterholz auf ihre Beute. Beim Abstreifen heften sich Zecken an die Haut von Menschen und Tieren und betäuben die Kontaktstelle zunächst mit einem Stich, um dann zum Blutsaugen anzusetzen. Dabei können Krankheitserreger, Borrelien (Bakterien) und der FSME-Visus, übertragen werden. Doch nicht jeder, der von einer Zecke gebissen wird, erkrankt an Borreliose oder der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Und nicht alles, was in unseren Wiesen krabbelt, ist gefährlich.